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Moadib 22.08.2022 20:39 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  T A X
Welche Voraussetzungen muss ein Energie-Unternehmen eigentlich erfüllen, um die #Gasumlage zu nutzen? "Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu", erklärte heute Habecks Wirtschaftsministerium. "Wir stehen auf dem Standpunkt, dass ein Unternehmen auch Gewinne machen muss"
twitter.com/TiloJung


Ich hatte das anders verstanden. Aber wenn man ja Gewinne machen muss ....
BTO 26.08.2022 13:39 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « T A X
Jepp..bin gespannt wie das mit der Gasumlage wird, da wollen ja auch einige absahnen, hmm... der Lindner ist immer noch gegen die Übergewinnsteuer aber für das Dienstwagenprivileg. Ist das nicht auch ein Geldwerter Vorteil ? )Euro-Ticket koste 14 Milliarden im Jahr, aussage Lindner, Also wenn das 9 Euro-Ticket 14 Milliarden kostet, dann doch das 9euro auf 29 erhöhen, das wären dann 14 durch 3 = 4,6 Milliarden, Wegfall des Dienstwagenprivileg von 3,1 Milliarden = 1,5 Milliarden, das müsste dann doch reichen für den Övp, oder ?
Moadib 26.08.2022 17:27 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « T A X
Ich vermute eine Übergewinnsteur ist rechtlich schwer hinzubekommen.

Aber irgendwas wird wohl passieren müssen.
Mein Gasversorger hat mir die neuen Preise ab Oktober genannt. Es ist fast 6mal soviel wie jetzt. Was machen Unternehmen die auf Gas angewiesen sind? Können die das weitergeben? Und können sich das dann die Verbraucher leisten?
Aber wie Herr Kretschmann so schön sagt: Waschlappen statt Dusche!


drjoka 19.09.2022 13:44 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « T A X
Für viele energieintensive Unternehmen wird es bei einer Vervielfachung der Energiepreise in der Tat recht schnell recht eng. Hier muss schnell mehr getan werden, zumal viele Branchen vom Energiekostendämpfungsprogram nicht umfasst waren (z. B. Lebensmitteleinzelhandel, Bäckereien, Fleischereien etc.) und eine Senkung der Umsatzsteuer auf Energie Unternehmen nicht entlastet. Und nein, Unternehmen können das nicht einfach an die Konsumenten weitergeben. Es gibt bereits eine durch Verunsicherung ausgelöste, deutliche Kaufzurückhaltung. Im Juli ist der Umsatz im LEH um 10 % und im Biolebensmittelbereich um mehr als 30 % eingebrochen.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum erst mit dem dritten Entlastungspaket eine Kommission zur Entwicklung einer "Gaspreisbremse" eingesetzt worden ist. Was hat man da sechs Monate gemacht?

Die Stimmung in weiten Teilen der Wirtschaft ist mit "miserabel" noch euphemistisch beschrieben, es droht die größte Rezession seit 1945. Erst langsam dämmert der Politik, dass es sich hier nicht um eine Coronakrise 2.0, sondern um eine deutlich größere Krise handelt. Hier geht es um den Kern der deutschen Wirtschaft.
 ·  Moadib 19.09.2022 14:58 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « X
Ich meine mich erinnern zu können, dass die Wirtschaft von Anfang an vor solch einer Situation gewarnt hat.

Laut Frau Baerbock sollten die Sanktionen doch Russlans Wirtschaft vernichten? *ironie*

drjoka 19.09.2022 13:25 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « T A X
Das Dienstwagenprivileg liegt vor allem in einer vereinfachten Pauschalbesteuerung. Wie man hier auf ~3 Mrd. Mehreinnahmen kommen will, habe ich bisher noch nicht verstanden. Es würde allerdings für alle deutlich mehr Arbeit geben.

Der ÖPNV ist Ländersache. Dass man sich an Lindner (als Bundesminister) reibt, ist politisches Theater. Aber wie heißt es doch so schön: "Man reicht den kleinen Finger, ..."
 ·  BTO 20.09.2022 19:57 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « X
Steuern:Das Dienstwagenprivileg gehört abgeschafft

Jahr für Jahr unterstützt der Staat Anschaffung und Betrieb von Firmenautos mit mehr als drei Milliarden Euro. Davon profitieren vor allem Wohlhabende. Die neue Regierung sollte dieses System ändern.

Es ist ein geübtes Motivationsmittel von Arbeitgebern: Geschätzte Mitarbeiter verzichten auf einen Teil ihres Gehalts und bekommen stattdessen einen Dienstwagen zur Verfügung gestellt, der meist mehr wert ist - und den sie auch privat nutzen dürfen. Oft gilt dabei die Krawattenregel: Je höher eine Arbeitnehmerin, ein Arbeitnehmer eingestuft ist, desto größer darf der Motor sein. Manche Nutznießer klicken sich dann über Wochen durch Angebote, um sich das Allerschönste herauszusuchen.

Diese Stilblüten sind unterhaltsam, aber das Grundprinzip geht die ganze Gesellschaft an - und muss endlich grundlegend überdacht werden. Die anstehenden Koalitionsverhandlungen bieten die perfekte Gelegenheit. Denn der Staat fördert diese Goodies bislang nach einem System, bei dem absurderweise gilt: Wer hat, dem wird gegeben. Denn wer einen Dienstwagen erhält, spart wie auch der Arbeitgeber Steuern (bei Selbständigen, bzw. Leasingvarianten gilt das so ähnlich), und zwar meist zunehmend bei wachsender Autogröße.

Gerade haben die Denkfabriken Agora Verkehrswende und Öko-Institut ausgerechnet, was das "Dienstwagenprivileg" finanziell bedeutet: Wählt etwa Herr Mustermann mit 71 000 Euro Bruttogehalt einen Diesel-SUV als Dienstwagen, den er viel privat fährt - dann können Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Vorteil von insgesamt mehr als 3000 Euro erzielen. Der Sparmechanismus dahinter, unter anderem: Die Arbeitgeber kaufen netto ein und können die Fahrzeugkosten als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen - in Summe ist das oft attraktiver, als baren Lohn zu zahlen. Der Arbeitnehmer wählt seinerseits oft die Listenpreismethode zur Besteuerung, bei der eine private Nutzung in der pauschalen Steuerabrechnung besonders krass untergeht. Zusammengenommen ist das - nach Rechnung des Umweltbundesamtes - eine jährliche Subventionierung in Höhe von 3,1 Milliarden Euro, mindestens. Die Profiteure: Viermal so viele Männer als Frauen. Und die Hälfte des Subventionsvolumens kommt den reichsten 20 Prozent der Bevölkerung zugute.

Jedem, dem am Sozialstaat gelegen ist, wird klar sein: Diese Umverteilung von unten nach oben muss ein Ende haben.

Nun heißt es, dass Audi, BMW und Mercedes gerade wegen dieser Regelung so viele wertige Autos in Deutschland absetzen - und dass das für Jobs sorge. Dem sei entgegengehalten: Große Unternehmen werden die Dienstwagenkosten schon komplett tragen können, so wie das in den USA weitgehend üblich ist. Und der immer noch mögliche Absatzschwund von einigen Zehntausend teuren Wagen geht unter in der viel größeren Gesamtfabrikation und dürfte bilanziell zudem durch den Boom-Markt China ausgeglichen werden.

Falls sich SPD, FDP und die Grünen in Berlin dennoch zu sehr vor der Autolobby fürchten und jene
 ·  BTO 20.09.2022 19:57 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « X
n Arbeitnehmern und Selbständigen weiterhin entgegenkommen möchten, die ihr Auto tatsächlich für den Job brauchen - der Vertreter, die Handwerkerin - dann sollten sie das Privileg zumindest sehr deutlich anpassen: Die Unterstützung von Benzin- und Dieselautos muss angesichts des Klimawandels ein Ende haben. Stattdessen wäre eine Besteuerung gekoppelt an den Kohlendioxidausstoß denkbar, wie es etwa in Großbritannien oder Belgien der Fall ist - samt einer insgesamt höheren Pauschale seitens der Arbeitnehmer. Aber Vorsicht: Auch der wichtige Klimaschutz kann eine ungerechte Verteilungswirkung haben. Aufgrund der noch größeren Dienstwagen-Steuervorteile für Elektroantriebe und der Staatsunterstützung für solche Autos kann die Kostenersparnis - also Subvention - für Arbeitgeber und Arbeitnehmer derzeit 8000 Euro im Jahr betragen, wenn sie einen besonders großen Dienstwagen wählen. Gut fürs Klima vielleicht, weiterhin schlecht für den sozialen Zusammenhalt im Land. www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dienstwagen-privileg-umverteilung-abschaffen-1.5441037

echnaton 03.09.2022 13:27 Eine drohende Insolvenz gehört nicht dazu  « T A X
Das wichtigste ist, man muss durch Leerverkäufe (Spekulation auf fallende Gaspreise) sich dermaßen ins wirtschaftliche aus manövriert haben, dass eine Rettung aus eigenen Kraft, mit einem Schutzschirm oder mit Kapitaleinwerbungen nicht möglich ist.
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