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Radio Confusion um Marty Wilde - Ever Since You Said Goodbye

Geschichte

Von der Urzeit bis zum kalten Krieg: Geschichte. Diskutiert über Vergangenes oder erzählt davon.

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clock 21.11.2020 20:55 Ein Raubgräber erzählt  T A X
www.tor-verlag.de/images/PDF/20-jahre-himmelsscheibe-von-nebra.pdf
„Der Unterschied zwischen
Gott und den Historikern
besteht hauptsächlich darin,
dass Gott die Vergangenheit
nicht mehr ändern kann.“

www.archaeologie-online.de/nachrichten/naechste-runde-im-streit-um-das-alter-der-himmelsscheibe-von-nebra-4828

Die gleichen Wissenschaftler , die gleichen unterschiedlichen Meinungen.
de.wikipedia.org/wiki/Bronzezeitliche_Befestigung_bei_Bernstorf
Die Forderung Krauses und Gebhards, "eine unabhängige Expertenkommission" einzusetzen, wird dadurch aber nicht unbedingt falsch. Allerdings bleibt ein Zweifel, dass es den beiden nur um die wissenschaftliche Wahrheit geht. Es drängt sich nämlich der Verdacht auf, dass ihre kritischen Anmerkungen auch mit einer Entdeckung zu tun haben könnten, die etwa 350 Kilometer südlich von Nebra nahe einer kleinen Ortschaft in Oberbayern gemacht wurde.
Gemeint ist der "Goldschatz von Bernstorf", der angeblich gut 3300 Jahre alt ist und Ende der Neunzigerjahre von zwei Hobbyarchäologen ans Tageslicht geholt wurde. Weil der Fund zunächst als Sensation galt, reisten viele Experten zu weiteren Grabungen an, darunter auch Gebhard und Krause.

Im Laufe der Jahre entwickelten sich die beiden Männer zu den wissenschaftlichen Gralshütern des Goldschatzes. Gebhard ist Leitender Sammlungsdirektor der Archäologischen Staatssammlung München und wirkte mit seiner Arbeit auch darauf hin, dass im Freistaat Bayern weit über eine Million Euro in die Untersuchung und die Präsentation des Schatzes sowie den Neubau eines Museums investiert wurde. So war bereits sehr viel Steuergeld ausgegeben worden, als 2013 ein vernichtendes Gutachten von sich reden machte.

Das Gold aus Bernstorf sei reiner als Barrengold der Deutschen Bundesbank und könne deswegen unmöglich in der Bronzezeit verarbeitet worden sein. Der Schmuck müsse demzufolge eine Fälschung sein.

Das Schriftstück stammt von Ernst Pernicka, dem Kronzeugen der Himmelsscheibe. Ausgerechnet Pernicka, muss man sagen, denn der Chemiker war zur damaligen Zeit nahezu freundschaftlich mit Krause verbunden. Die beiden Männer fuhren mit ihren Familien sogar gemeinsam in den Skiurlaub.

Offiziell vorgestellt wurde die Analyse auf einer Tagung in Halle an der Saale, der Heimat der umjubelten Himmelsscheibe. Gastgeber: Harald Meller. Der Landesarchäologe beließ es aber nicht dabei, der Bernstorf-Kritik eine Bühne zu geben. Er baute auch noch einen Mailverteiler für die Teilnehmer der Tagung auf, um laut Gebhard und Krause "massiv Einfluss auf die Meinungsbildung" auszuüben. Meller sieht das etwas anders: "Es ist absolut üblich, dass man sich auch nach einer Tagung noch weiter über die dort verhandelten Themen austauscht; das hat mit Meinungsmache nichts zu tun", sagt er.

Entgegen der Einschätzung vieler Forscherkollegen sind Gebhardt und Krause weiter von der Echtheit des Bernstorfer Schatzes überzeugt. Sie verweisen auf die damalige Goldverarbeitung i
Bearbeitet am 22.11.2020 17:04 von clock 
 ·  clock 22.11.2020 17:05 Ein Raubgräber erzählt  « X
m Nahen Osten, die angeblich einen ähnlich hohen Reinheitsgrad möglich gemacht habe. Doch die Theorie, dass die Objekte aus Bernstorf in Wahrheit Fälschungen sind, bekommen sie nicht mehr weg. Da die Vorwürfe maßgeblich auf Pernicka und Meller zurückgehen, können manche den Verdacht hegen, dass Gebhard und Krause mit ihrem Aufsatz zur Himmelsscheibe womöglich VERGELTUNG üben wollten. Eine Vermutung, die die beiden Professoren allerdings entschieden zurückweisen. "Es geht uns nur um einen Diskurs in der Sache", sagen sie.

Ja,ja Wissenschaftler unter sich sind immer ehrlich und selbstlos.
Ob nun Historiker oder Virologen...
*verlegen*
Bearbeitet am 22.11.2020 17:11 von clock 
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